Kirchliche Jugendarbeit


Die Kirchliche Jugendarbeit ist ein erweitertes Angebot zur Kirchlichen Unterweisung (KUW). Während aber die KUW auf die Konfirmation hin angelegt ist und deshalb jede und jeder Jugendliche, der sich konfirmieren lassen will, den Unterricht verbindlich besuchen muss, baut die Jugendarbeit auf der vollständigen Freiwilligkeit auf. Die Jugendarbeit richtet sich deshalb sowohl an Jugendliche, die noch vor ihrer Konfirmation stehen, als auch an solche, die bereits konfirmiert sind.

Aufgrund dieser Freiwilligkeit orientiert sich die Jugendarbeit ganz an den Bedürfnissen der Jugendlichen. Da der Grossteil der Katechese (KUW) in der Kirchgemeinde und die Jugendarbeit von derselben Person wahrgenommen wird - die Arbeitstelle ist in 60% Katechese und 10% Jugendarbeit aufgeteilt -, besteht eine direkte Verbindung zwischen KUW und Jugendarbeit. Dies macht es möglich, dass die von den Jugendlichen geäusserten Bedürfnisse ohne Umwege in die Jugendarbeit einfliessen können.

Die meisten Projekte entstehen denn auch so, dass sie auf Ideen von Jugendlichen zurückgehen, die sie in der KUW geäussert haben, als da zum Beispiel sind:


° Filmabende im Keller des Kirchgemeindehauses mit anschliessender Diskussion
° Nachtwanderung mit Übernachten im Stroh
° Pfingstwochenende in Paris

Die Entstehung der Projekte auf diesem Weg bietet Gewähr dafür, dass die Jugendlichen bei der Durchführung eine aktive Rolle übernehmen.

Neben Projekten solcher Art, nimmt die Jugendarbeit auch befristete seelsorgerliche Begleitungen einzelner junger Menschen wahr.

Warum Kirchliche Jugendarbeit? Die Kirche ist eine Körperschaft, an der der ganze Mensch teilhat, ganz gleich in welchem Lebensalter er sich befindet und ob er konkret einen Dienst der Kirche in Anspruch nimmt. Die Existenz der Jugendarbeit vermittelt dieses umfassende Dasein der Kirche für den jungen Menschen.

Besonders dient die Kirchliche Jugendarbeit als kleiner Baustein der Brücke, auf der der junge Mensch aus der Abhängigkeit vom Elternhaus in die Selbständigkeit auszieht. Die Jugendlichen wollen sich auf der einen Seite von ihrem Elternhaus loslösen – sind aber noch nicht ganz bereit und fähig dazu, dies auch wirklich tun zu können. Hier leistet die Kirchliche Jugendarbeit mit ihren von Erwachsenen begleiteten Projekten ihren Dienst.


Ueli Fuchs, Katechet

 

 

Kirchliche Jugendarbeit


Die Kirchliche Jugendarbeit ist ein erweitertes Angebot zur Kirchlichen Unterweisung (KUW). Während aber die KUW auf die Konfirmation hin angelegt ist und deshalb jede und jeder Jugendliche, der sich konfirmieren lassen will, den Unterricht verbindlich besuchen muss, baut die Jugendarbeit auf der vollständigen Freiwilligkeit auf. Die Jugendarbeit richtet sich deshalb sowohl an Jugendliche, die noch vor ihrer Konfirmation stehen, als auch an solche, die bereits konfirmiert sind.

Aufgrund dieser Freiwilligkeit orientiert sich die Jugendarbeit ganz an den Bedürfnissen der Jugendlichen. Da der Grossteil der Katechese (KUW) in der Kirchgemeinde und die Jugendarbeit von derselben Person wahrgenommen wird - die Arbeitstelle ist in 60% Katechese und 10% Jugendarbeit aufgeteilt -, besteht eine direkte Verbindung zwischen KUW und Jugendarbeit. Dies macht es möglich, dass die von den Jugendlichen geäusserten Bedürfnisse ohne Umwege in die Jugendarbeit einfliessen können.

Die meisten Projekte entstehen denn auch so, dass sie auf Ideen von Jugendlichen zurückgehen, die sie in der KUW geäussert haben, als da zum Beispiel sind:


° Filmabende im Keller des Kirchgemeindehauses mit anschliessender Diskussion
° Nachtwanderung mit Übernachten im Stroh
° Pfingstwochenende in Paris

Die Entstehung der Projekte auf diesem Weg bietet Gewähr dafür, dass die Jugendlichen bei der Durchführung eine aktive Rolle übernehmen.

Neben Projekten solcher Art, nimmt die Jugendarbeit auch befristete seelsorgerliche Begleitungen einzelner junger Menschen wahr.

Warum Kirchliche Jugendarbeit? Die Kirche ist eine Körperschaft, an der der ganze Mensch teilhat, ganz gleich in welchem Lebensalter er sich befindet und ob er konkret einen Dienst der Kirche in Anspruch nimmt. Die Existenz der Jugendarbeit vermittelt dieses umfassende Dasein der Kirche für den jungen Menschen.

Besonders dient die Kirchliche Jugendarbeit als kleiner Baustein der Brücke, auf der der junge Mensch aus der Abhängigkeit vom Elternhaus in die Selbständigkeit auszieht. Die Jugendlichen wollen sich auf der einen Seite von ihrem Elternhaus loslösen – sind aber noch nicht ganz bereit und fähig dazu, dies auch wirklich tun zu können. Hier leistet die Kirchliche Jugendarbeit mit ihren von Erwachsenen begleiteten Projekten ihren Dienst.


Ueli Fuchs, Katechet

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